Die Mutter der seit vier Monaten vermissten kleinen Madeleine soll nach BBC-Informationen in Kürze offiziell zur Verdächtigen erklärt werden. Eine entsprechende Bekanntgabe der portugiesischen Polizei erwartet der Sender in Kürze. Die 39-jährige Kate McCann war am Donnerstag sowie in der Nacht zu Freitag stundenlang verhört worden.
http://www.n-tv.de/849500.html
Ach was… wie überraschend…
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Wie hatte ich am 2. Juni geschrieben?
Mir kommt das Ganze sehr seltsam vor. Wenn ein Kind verschwindet, dann sind die Eltern anschliessend normalerweise nicht auf Reisen und treffen den Papst. Ausser sie wissen mehr über den Aufenthaltsort der Leic… äh, des Kindes.
Tja, und nun findet man Blutspuren im Hotelzimmer, die man teilweise versucht hat, zu entfernen und Leichenhunde schlagen an, was sie nur tun, wenn eine Leiche ca. 2 Stunden an einem Ort war. Die Eltern jedoch behaupten, alle 30 Minuten nach ihrer Tochter gesehen zu haben. Die Polizei schliesst wohl eine Entführung inzwischen aus. Für mich sind die Eltern eindeutig die Hauptverdächtigen geworden.
Update: Nun sind die Blutspuren zu 72% nicht von Madeleine….was war dann die Geschichte mit den Leichenhunden? Und was ist das für eine Ferienwohnung, in der Blut an den Wänden ist und Leichenhunde anschlagen?
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In England gibt es allerlei Pies, Cakes und Puddings. Allerdings habe ich keinen meiner Bekannten dazu bringen können, mir das Geheimnis der Bezeichnungszuordnung zu verraten. Im Deutschen ist ein Pudding etwas schlabbriges, meistens mit Schoko- oder Vanillegeschmack, gekocht oder gerührt und im Allgemeinen sehr lecker. Einen Moment, wo ist mein Sabberlatz? So. Weiter.
Im Englischen kann man durchaus einen Pudding bekommen, der säuerliche Nierenstückchen enthält, mit ein wenig undefinierbarem Fleisch zusammen in einer gebackenen Teigkruste. In einer braunen Sosse. Was mich an den Spruch “Meine Sosse ist warm und braun und was drin ist, geht keinen etwas an” erinnert.
Wie auch immer, Pudding und Pudding ist schon mal etwas ganz anderes. Nicht viel besser wird es mit dem Pie, im Deutschen allgemein als Kuchen übersetzt. Ein Pie zum Beispiel kann durchaus der gute Apple Pie sein, der Apfelkuchen. Man kann aber beim herzhaften Reinbeissen in einen englischen Pie anschliessend den Mund voller Pilze und Hackfleisch haben. Oder wieder auf Niere stossen. Lecker.
Dafür ist ein Cake wirklich ein Kuchen, wie wir ihn kennen. Wobei manche Kuchen eben ein Pie sind und manche ein Cake. Und mancher Pudding aussieht wie ein Pie und auch so schmeckt. Was mich dann mehrmals dazu inspiriert hat, meinen englischen Freunden das Geheimnis der Bezeichnungen zu entlocken. Erfolglos. Sie wissen es selbst nicht. So ist der bekannte Cheesecake eigentlich ein Pie. Manche Pies gibt es auch als Pudding.
Mein Vorschlag, die Sache zu vereinfachen und einfach ein Wort aus allen Bezeichnungen zu bilden, wurde abgelehnt. Dabei hätte ich das P von Pie, mit dem PU von Pudding und dem KE von Cake verbunden. PUKE. Kenner der englischen Sprache und des englischen Essens werden mir sofort zustimmen, ausser sie sind Engländer. Aber um fair zu sein, die meisten englischen Gerichte sind nicht nur essbar, sondern auch gut. Nur diese speziellen eingebackenen Nierenstückchen verdienen meine Bezeichnung wirklich.
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Man stelle sich vor, man schreibt jeden Tag News, die man aus dem Englischen in das Deutsche übersetzt. Und gibt sich dabei sogar Mühe, eventuell nicht die üblichen Formulierungen zu verwenden. Dann stelle man sich vor, jemand ruft bei der Rechtsabteilung des Auftraggebers an und brüllt am Telefon herum, jemand (ich) hätte “seine” News gestohlen und droht mit den Ungemachen des Urheberrechts. Dies führt dann zu einem Anruf meines Chefs bei mir, der mir das erzählt und nachfragt, ob ich eine gewisse Seite kenne. Der kryptische Name sagt mir nichts, also geb ich ihn mal ein und sehe die entsprechende Seite zum ersten Mal. Mit dem entsprechenden Kommentar endet auch das Telefongespräch mit meinem Chef, der sich das schon gedacht hatte.
Aber damit endet die Geschichte nicht, denn ich wollte natürlich schon wissen, wieso jemand behauptet, ich hätte eine Nachricht “gestohlen”. Ich gehe also Seite für Seite des Newsarchivs durch. Und finde tatsächlich etwas…

Und wirklich, ich habe News geschrieben, die fast identisch formuliert sind bis hin zur Schlussaussage, dass der Junge vielleicht gar keine Schwert gebraucht hätte, wegen seines Braunen Gurts.

Der aufmerksame Beobachter wird jedoch etwas Seltsames feststellen. Meine News sind einen Tag älter als die von DCRS Online. Vielleicht sollte ich dort nun anrufen und etwas am Telefon rumbrüllen.
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